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	<title>Parfum und Kosmetikartikel</title>
	<link>http://parfum-4u.de</link>
	<description>Produkte der Marke FM</description>
	<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 12:04:11 +0000</pubDate>
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		<title>Duftnoten und ihr Verlauf</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 15:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>parfumdealer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein Parf&#252;m kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Es kann beispielsweise blumige, fruchtige, erogene, orientalische, pudrige, zitrusfrische (Chypre) oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen. Die einzelnen Inhaltsstoffe eines Parfums verfliegen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Die Nase erfasst daher zun&#228;chst die schnellfl&#252;chtigen &#214;le eines Duftes, w&#228;hrend man die schwerer fl&#252;chtigen Essenzen erst sp&#228;ter deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Parf&#252;m kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Es kann beispielsweise blumige, fruchtige, erogene, orientalische, pudrige, zitrusfrische (Chypre) oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen. Die einzelnen Inhaltsstoffe eines Parfums verfliegen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Die Nase erfasst daher zun&#228;chst die schnellfl&#252;chtigen &#214;le eines Duftes, w&#228;hrend man die schwerer fl&#252;chtigen Essenzen erst sp&#228;ter deutlich riecht. Diese Unterschiede in der Wahrnehmung eines Parfums bezeichnet man als Duftverlauf. Der Duftverlauf wird in die folgenden drei Abschnitte Kopfnote, Herznote und Basisnote untergliedert, die oft flie&#223;end ineinander &#252;bergehen:</p>
<h2>Kopfnote</h2>
<p>Die Kopfnote vermittelt den ersten Eindruck eines Parfums unmittelbar nach dem Auftragen auf die Haut. Die Kopfnote enth&#228;lt die schnell fl&#252;chtigen Duftstoffe, wie etwa Zitrusnoten, die einem Duft seinen frischen Ausdruck verleihen. Da sie f&#252;r den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen.</p>
<h2>Herznote</h2>
<p>Die Herznote ist die mittlere Phase des Duftverlaufs, die, nachdem die Kopfnote abgeklungen ist, erkennbar wird. Sie wird meist von blumigen, w&#252;rzigen oder holzigen Komponenten gepr&#228;gt und ist f&#252;r den eigentlichen Charakter des Parfums bestimmend. Die Herznote ist in der Regel (abh&#228;ngig von der Duft&#246;lkonzentration und der aufgetragenen Menge) &#252;ber mehrere Stunden hinweg deutlich wahrnehmbar. Der Tr&#228;ger des Parfums gew&#246;hnt sich jedoch schnell an den Duft und kann diesen schon nach kurzer Zeit kaum noch wahrnehmen.</p>
<h2>Basisnote</h2>
<p>Die Basisnote enth&#228;lt die langhaftenden Bestandteile eines Duftes, wie z.B. H&#246;lzer, Balsame und animalische Substanzen, die noch viele Stunden nach dem Auftragen wahrnehmbar sind. In schwereren Parfums orientalischer Pr&#228;gung ist die Basisnote derart betont, dass sie bereits im Angeruch typpr&#228;gend wirken kann.</p>
<p>Bei schlechter oder zu langer Lagerung von Parfum k&#246;nnen sich die Duftbestandteile unangenehm ver&#228;ndern. Deshalb sollte man Parfums nicht zu viel Licht und W&#228;rme aussetzen. Bei angefangenen Flacons geht der Alkoholgehalt leicht zur&#252;ck und Luft str&#246;mt beim Zerst&#228;uben als Ausgleich hinein, was ebenfalls eine schleichende Ver&#228;nderung hervorrufen kann.
</p>
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		<title>Parfumherstellung</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 14:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>parfumdealer</dc:creator>
		
	<category>Sonstiges</category>
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		<description><![CDATA[Die Grundlage der Parfumherstellung ist die Gewinnung von &#228;therischen &#214;len. &#196;therische &#214;le sind Duftstoffe, welche in Form kleiner &#214;ltr&#246;pfchen in unterschiedlichen Pflanzenteilen eingelagert sind. Nur wenige Duftstoffe (z.B. Moschus) haben tierischen Ursprung, werden heute jedoch zumeist synthetisch hergestellt. Vor allem Fr&#252;chte, Bl&#252;ten und Wurzeln spielen bei den duftgebenden Pflanzenteilen eine gro&#223;e Rolle. Die &#228;therische &#214;le [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grundlage der Parfumherstellung ist die Gewinnung von &#228;therischen &#214;len. &#196;therische &#214;le sind Duftstoffe, welche in Form kleiner &#214;ltr&#246;pfchen in unterschiedlichen Pflanzenteilen eingelagert sind. Nur wenige Duftstoffe (z.B. Moschus) haben tierischen Ursprung, werden heute jedoch zumeist synthetisch hergestellt. Vor allem Fr&#252;chte, Bl&#252;ten und Wurzeln spielen bei den duftgebenden Pflanzenteilen eine gro&#223;e Rolle. Die &#228;therische &#214;le werden mittels Wasserdampf-Destillation, Enfleurage, Auspressen, Kaltextraktion hergestellt oder heute oft auch &#252;ber synthetische Herstellungsverfahren gewonnen.</p>
<h2>Wasserdampf-Destillation</h2>
<p>Die Wasserdampf-Destillation ist eine h&#228;ufig eingesetzte und altbew&#228;hrte Methode zur Gewinnung hochwertiger Duft&#246;le. Die Pflanzenteile werden auf einem Gitter platziert, unter dem sich ein heizbarer Wasserbeh&#228;lter befindet. Aufsteigender Wasserdampf l&#246;st die &#214;le aus den Pflanzenteilen und nimmt diese im Kondensat mit zu einer K&#252;hlschranke. Dort k&#246;nnen die &#214;le vom Wasser getrennt werden. Die L&#246;slichkeit von Duftstoffen in kondensierendem Wasser riecht man z.B. auch beim Teekochen. Die &#228;hnliche Methode der Wasserdestillation wird heute wegen des h&#246;heren Energieaufwands und der durch die l&#228;ngere Hitzeeinwirkung bedingten Zerst&#246;rung empfindlicher Duftstoffe kaum noch angewendet. Eine Optimierung des Verfahrens ist die Vakuum-Destilation, bei der durch hohen Druck der Siedepunkt des Wassers auf unter 50°C reduziert werden kann.<br />
<img alt="Parfumherstellung mit Florentiner Flasche (Florentiner Topf)" class="alignright" src="/wp-content/bilder/20070601_florentiner_flasche.gif" width="160" height="106" />Da sich die &#228;therischen &#214;le nicht in Wasser l&#246;sen, setzen sich die schweren Bestandteile am Boden ab und die leichten &#228;therischen &#214;le schwimmen oben auf dem kondensierten Wasser. Diese Eigenschaft erm&#246;glicht ein gezieltes Absch&#246;pfen der Duft&#246;le mittels des <i>Florentiner Topfes</i>, auch <i>Florentiner Flasche</i> genannt. Dort wird fortw&#228;hrend das Kondensat eingeleitet, wobei das &#214;l oben eine Schicht bildet und unten das Wasser und evtl. andere schwere Bestandteile automatisch &#252;ber das seitliche U-Rohr abgef&#252;hrt werden.</p>
<h2>Enfleurage</h2>
<p>Bei der Enfleurage werden Bl&#252;ten auf eine Fettgrundlage aufgetragen. Hierbei treten die &#196;therischen &#214;le in das Fett &#252;ber. Wird das Fett anschlie&#223;end mit Alkohol versetzt, k&#246;nnen die Duft&#246;le extrahiert werden. Diese Methode wird heute auf Grund des hohen Aufwands nicht mehr eingesetzt.</p>
<h2>Auspressen</h2>
<p>Bei diesem Verfahren werden Pflanzenteile gepresst und anschlie&#223;end zentrifugiert beziehungsweise gefiltert.</p>
<h2>Kaltextraktion</h2>
<p>Bei der Kaltextraktion werden Pflanzenteile zerkleinert und mit L&#246;sungsmitteln (meist CO<sub>2</sub>, seltener CH-Verbindungen, Benzol oder Hexan) versetzt. Nach der Filtration und anschlie&#223;enden Verdampfung bleibt das reine Duft&#246;l in einem wachs&#228;hnlichen Zustand (<i>Concrète</i>) zur&#252;ck. Diese Methode ist meist noch etwas effizienter als die Vakuum-Destilation.</p>
<h2>Synthetische Herstellung</h2>
<p>Etwa seit 1930 werden &#196;therische &#214;le auch synthetisch hergestellt. Heutzutage werden Parfums oft ausschlie&#223;lich synthetischen aus diversen Rohstoffen gewonnen oder sie enthalten nur geringe Anteile nat&#252;rlicher Duft&#246;le. Ein Unterschied zwischen dem nat&#252;rlichen &#214;l und der synthetischen Nachbildung ist meist nicht zu erkennen, da die chemische Struktur oft problemlos nachgebildet bzw. zumindest sehr stark angen&#228;hert werden kann.</p>
<h2>Parfumkomposition</h2>
<p>Die Duft&#246;le werden je nach gew&#252;nschter Duftrichtung und Intensit&#228;t von einem Parfumeur gemischt. Hierzu muss der Parfumeur alle ihm zur Verf&#252;gung stehenden Duft&#246;le kennen und klassifizieren k&#246;nnen, um daraus die gew&#252;nschten <a href="/2007/06/01/duftnoten-und-ihr-verlauf/">Duftnoten</a> erzeugen zu k&#246;nnen. Das Parfumkonzentrat wird letztendlich mit Alkohol gemischt, in welchem die &#228;therischen &#214;le l&#246;sbar sind. Die Qualit&#228;t eines Parfums h&#228;ngt auch vom verwendeten Alkohol ab - desto reiner dieser ist, desto l&#228;nger ist allgemein betrachtet auch das Parfum haltbar. F&#252;r hohe Verd&#252;nnungsklassen wie Eau de Parfum und Parfum wird meist hochreiner Alkohol (96% Alkohol, 4% Wasser) verwendet. Bei hohem Wasseranteil kann ein Parfum ausfallen und tr&#252;b werden, da die &#214;le sich nicht vom Wasser l&#246;sen lassen. F&#252;r Aftershaves wird in der Regel max. 80% Alkohol verwendet, die Differenz wird durch destilliertes Wasser und einige pflegende Substanzen ersetzt.<br />
Ein weiteres bei der Parfumkomposition zu beachtendes Qualit&#228;tsmerkmal ist ein m&#246;glichst gleichm&#228;&#223;iger Verlauf der Duftnoten, so dass auch die Basisnote noch an die intensivere Kopf- bzw. Herznote erinnert.
</p>
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		<title>Parfum Geschichte</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 10:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>parfumdealer</dc:creator>
		
	<category>Sonstiges</category>
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		<description><![CDATA[Seit Menschengedenken wurden Parfums als Kosmetika zur K&#246;rperpflege, zum Heilen und in der Fr&#252;hzeit vor allem auch im Rahmen religi&#246;ser Zeremonien eingesetzt. In vielen fr&#252;hen Kulturen waren Salbungen von W&#252;rdentr&#228;gern mit Duftstoffen &#252;blich.
Bekannt war duftende Kosmetik als Kyphi bereits vor f&#252;nftausend Jahren in Luxor bei den &#196;gyptern und wurde sp&#228;ter auch von Arabern und R&#246;mern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Menschengedenken wurden Parfums als Kosmetika zur K&#246;rperpflege, zum Heilen und in der Fr&#252;hzeit vor allem auch im Rahmen religi&#246;ser Zeremonien eingesetzt. In vielen fr&#252;hen Kulturen waren Salbungen von W&#252;rdentr&#228;gern mit Duftstoffen &#252;blich.</p>
<p>Bekannt war duftende Kosmetik als Kyphi bereits vor f&#252;nftausend Jahren in Luxor bei den &#196;gyptern und wurde sp&#228;ter auch von Arabern und R&#246;mern genutzt. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Herstellung auch in Europa dokumentiert. Als Gr&#252;nder-Zentrum der europ&#228;ischen Parfum-Industrie gilt Grasse (Frankreich).</p>
<p><b>3000 v.u.Z.</b><br />
Einige der fr&#252;hesten Belege f&#252;r die <a href="/2007/06/01/parfumherstellung/">Parfumherstellung</a> stammen aus einer Zeit von vor etwa 4000 bis 5000 Jahren. Damals huldigten die Priester Mesopotamiens ihren G&#246;ttern unter anderem auch mit D&#252;ften. Etwa zur selben Zeit entdeckten die &#196;gypter den Duft, behielten ihn aber nicht nur religi&#246;sen Zwecken vor. Auch in Arabien werden zu dieser Zeit bereits Duftstoffe verwendet. Wo der eiegntliche Ursprung liegt, konnte bisher nicht festgestellt werden. Jedoch offenbart die Wortherkunft des Parfums aus dem Latein (von: per - durch; fumum - Rauch) bereits, dass die ersten bedeutenden Anwendungen des Parfums in der Geschichte des Menschen die Beweihr&#228;ucherung und somit Opfergaben f&#252;r G&#246;tter waren.</p>
<p><b>8. Jh. u.Z. - 5. Jh. u.Z.</b><br />
Im alten Rom war der Gebrauch von Parfums Teil des Alltags und Ausdruck des exzessiven Lebensstils dieser Zeit.</p>
<p><b>12. Jahrhundert</b><br />
Das Wissen um die Heilkr&#228;fte von &#228;therischen &#214;len wird von den Arabern nach Spanien und in den S&#252;den Frankreichs gebracht. Es gelingt, aus Wein hochkonzentrierten Alkohol zu destillieren, womit die Grundlage f&#252;r haltbare Parfums geschaffen ist. Um 1370 entstanden das erste moderne Parfum namens <i>Eau d’Hongrie (Ungarnwasser)</i>, eine Mischung aus &#228;therischen &#214;len und Alkohol.</p>
<p><b>15. Jahrhundert</b><br />
Die Venezianer verbreiten in weiten Teilen Europas orientalische Parfums durch ihre Handelsbeziehungen mit dem Nahen und Fernen Osten.</p>
<p><b>17. Jahrhundert</b><br />
Unter dem Sonnenk&#246;nig Ludwig XIV gelangt der Parfumgebrauch in Frankreich zu gro&#223;er Popularit&#228;t.</p>
<p><b>18. Jahrhundert</b><br />
Johann Maria Farina stellt das erste Eau de Cologne her - im Gegensatz zu den bis dahin &#252;blichen schweren Parfums handelt es sich dabei um einen leichten und frischen Duft. Nach der franz&#246;sischen Revolution ist der Gebrauch von Duftw&#228;ssern nur kurzzeitig verp&#246;nt. Als Hauptstadt des Parf&#252;ms gilt seit dem 19. Jahrhundert die franz&#246;sische Stadt Grasse im Département Alpes-Maritimes.</p>
<p><b>Hier und heute</b><br />
In Deutschland gibt es mehrere &#8220;Duftzentren&#8221;, hierbei werden oft Leipzig, Holzminden und der Kreis Ostalb-Ries genannt. Mit stark zunehmender Tendenz wird aber auch das M&#252;nchener Umland durch den dort ans&#228;ssigen Konzern DROM immer bedeutender. DROM geh&#246;rt mit seinen vielen international gestreuten Produktionsst&#228;tten seit 2005 zu den Top10 der weltweit gr&#246;&#223;ten Riechstoffproduzenten und produziert f&#252;r zahlreiche bekannte Markenfirmen vor allem Kosmetikprodukte und Grundstoffe zu deren Herstellung. Das M&#252;nchner Unternehmen ist auch der Lieferant f&#252;r die von der FM Group verwendeten Duft&#246;le.
</p>
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